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Schöne Beine ohne Besenreiser (Teleangiektasie)

makellose BeineWohlproportionierte Waden und fettfreie Oberschenkel sind schön. Besenreiser, die kleinen blauen Bäumchen auf der Innenseite der Unterschenkel, in den Kniekehlen und an der Rückseite der Oberschenkel sind da nur störend. Teleangiektasien gehören daher zu den meist gehassten Schönheitsfehlern unter Frauen. Das ist nicht verwunderlich, denn im kurzen Rock ohne Strümpfe oder im Badeanzug sind Besenreiser nicht zu verbergen. Weder Dermatologen noch Gefäßspezialisten wissen, warum sich bei manchen Frauen die oberflächlichen Venen der Beine so erweitern, dass sie bläublich durch die Haut schimmern. Wahrscheinlich liegt es an einer angeborenen Bindegewebsschwäche, die nur bei Frauen auftritt. Ziemlich sicher ist jedoch, dass keine Möglichkeit der Vorbeugung gibt, wie gesund

auch immer die Lebensweise auch sein mag. Zumindest scheint heute gewiß zu sein, dass Besenreiser keine Vorboten für Krampfadern sind. Allerdings mag das Vorhandensein von Besenreisern darauf hinzuweisen, dass eine Venenschwäche vorhanden ist.

Die Mittel zur Abhilfe von Naturheilmitteln wie Cremes oder Pillen oder Salben sind vielfältig, alleine sie helfen nicht. Wirksam alleine sind Methoden, die von einem Spezialisten vorgnommen werden müssen und die in den Bereich der Dermatologie fallen. Bevor man sich entscheidet, seine Besenreiser behandeln zu lassen, ist es wichtig, einen Gefäßspezialisten aufzusuchen, der mit Hilfe von Bild-Diagnoseverfahren feststellen kann, ob es sich wirklich nur um harmlose Besenreiser handelt oder ob die Gefäßschwäche auch andere Beinvenen betrifft. Sollte bei der Voruntersuchung festgestellt werden, dass auch Krampfadern vorhanden sind, müssen diese zuerst behandelt werden, bevor die Besenreiser entfernt werden, denn diese stellen streng medizinisch gesehen keine Krankheit dar, die therapeutisch behandelt werden muss.
Die Methoden zur Entfernung von Besenreisern sind:

  • Verödung (Skletrotherapie). Sie ist die am häufigsten angewendete Methode zur Entfernung von Besenreisern und Krampfadern. Sie garantiert allerdings nicht, dass die unschönen Venen tatsächlich völlig versschwinden.
  • Elektrokaustische Therapie. Hierbei wird mit kleinen, durch Schwachstrom betriebenen Geräten gearbeitet, an denen eine kleine Nadel oder Kugel sitzt, mit deren Hilfe das Blutgefäß regelrecht verkocht wird. Sie wird immer seltener angewendet, da sie für eine großflächige Behandlung zu aufwendig ist und teilweise zu bleibenden Narben führen kann.
  • Laserbehandlung: Diese Therapiemethode kommt beim derzeitigen Stand der Technik nur für kleine und dünne Besenreiser in Frage. Je nach Tiefe der zu behandelnden Vene muß der richtige Laser gewählt werden. Um Enttäuschungen über schlechte Ergebnisse vorzubeugen, empfiehlt es sich, sich vom behandelnden Arzt vor Behandlungsbeginn gründlich aufklären zu lassen. Frauen dunkleren Hauttyps kommen für diese Therapie nicht in Frage, da die Aufhellung der Blutgefäße sich bei ihnen als höchst unbefriedigend herausgestellt hat. Kritiker lehnen die Lasermethode aufgrund der häufigen Behandlungen ab, die nötig sind, um die Äderchen verschwinden zu lassen. Der Aufwand und die Kosten stehen damit in keiner Relation zum Ergebnis.

Eines gilt für alle Behandlungsmethoden. Sie bringen bei richtiger Anwendung die vorhanden Besenreiser zwar meist zum Verschwinden; daneben oder sogar an der selben Stelle können sich jederzeit neue bilden.
Egal welche Methode gewählt wird, im Anschluß an die Behandlung sollte mindestens sechs Wochen lang auf direkte Sonnenbestrahlung an den behandelten Stellen sowie auf Saunabesuche und heiße Bäder verzichtet werden, da Wärme die Gefäße erweitert und so den Behandlungserfolg gefährden könnte.

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