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Permanent Make-up, immer schön und perfekt geschminkt

Durchgeschwitzt und trotzdem perfekt geschminkt, süßer Kussmund nach einer fettigen Pizza? Permanent-Make-up verspricht dauerhafte Schönheit und tägliche Zeitersparnis vor dem Spiegel. So ist es kein Wunder, dass sich immer mehr Frauen für die dauerhafte Alternative zu Lippenstift und Eyeliner entscheiden. Permanent-Make-up Institute locken mit perfekter Pigmentierung, die zwischen zwei bis fünf Jahren hält und den Wunsch viele Frauen nach problemloser Schönheitspflege verwirklicht und sie auch in größter Hektik frisch geschminkt aussehen lässt.

So ganz neu ist die Idee des Permanent Make-ups nicht. Schon im alten Asien wurden in Bambusstäbchen eingewickelte Nadeln zur dekorativen Verschönerung verwandt, wie alte Dokumente verraten. Im Laufe der Jahre wurden die Technik und Verfahren zwar perfektioniert, trotzdem ist ein gewisses Maß an Skepsis bei der Wahl der Methode und der behandelnden Kosmetikerin bzw. des Kosmetikers angebracht. Eine spezielle Berufsausbildung ist noch nicht Pflicht, entsprechend weit klaffen die Qualitätsunterschiede auseinander. Vielversprechende Zeugnisse sollte die Patientin nicht täuschen lassen. Es wird unbedingt empfohlen, neben einer Haltbarkeitsgarantie auch Arbeitsproben, Fotos oder ähnliche Dokumente, die die Leistungsfähigkeit des Anbieters oder der Anbieterin belegen, anzufordern. Vor der Pigmentierung ebenfalls zu empfehlen, ist das Auflegen eines normalen Make-ups. Auf diese Weise kann sich die Kundin ein plastisches Bild davon machen, wie das Permanent-Make-up später aussehen wird; hier kann auch noch auf individuelle Kundenwünsche eingegangen und es können Korrekturen vorgenommen werden.

Als besonders heikel wird die Pigmentierung der Augenbrauen angesehen. Hier lohnt sich das sorgfältige Aussuchen einer erfahrenen Anwenderin allemal, denn die Form und Dicke der Augenbrauen können den Ausdruck eines Gesichts maßgeblich beeinflussen.

Neben der Pigmentierung der Augenbrauen sind Lippenkorrekturen besonders beliebt. Bei der Lippenpigmentierung spielt die Farbauswahl eine wesentliche Rolle. Professionelle Anwender stimmen zunächst die zu verwendenden Farbpigmente sorgfältig auf Haut- und Haartyp des Kunden ab und legen danach zusammen mit der Kundin die gewünschte Lippenform fest. Berücksichtigt werden müssen farbliche Aspekte und Mimik; die Lippenform sollte zu Augenbrauen und Augenform passen, um ein natürliches Ergebnis zu erzielen.

Das Permanent-Make-up kann ein normales Make-up jedoch nie ersetzen, sondern lediglich unterstützen. Aus diesem Grund werden professionelle und erfahrene Anwenderinnen ihren Kundinnen auch kein Make-up für jede Gelegenheit auf das Gesicht zeichnen, sondern vielmehr mit der Pigmentierung das täglich Schminken abrunden und kleine optische Mängel korrigieren.

Permanent-Make-up kann auch bei oder nach bestimmten Erkrankungen zum Einsatz kommen. Möglich ist die Pigmentierung der Augenbrauen nach Haarverlust durch eine Chemotherapie oder die Pigmentierung von Hautschäden. Bei Alopecia areata (sogenannter kreisrunder Haarausfall) kann Permanent-Make-up eine Alternative sein. Da Patientinnen durch Haarverlust psychisch stark belastet werden, kann die Krankenkasse unter Umständen einen Teil oder sogar die kompletten Behandlungskosten übernehmen. Nachfragen lohnt sich.

Nach einer Pigmentierung sollten verschiedenen Aspekte beachtet werden:

  • Die Haut sollte in den ersten 14 Tagen vor Sonnenlicht sowie Salz- oder Chlorwasser geschützt werden.
  • In den ersten 7 Tagen nach der Pigmentierung sollte die behandelte Haut nicht mit Kosmetika in Berührung kommen und nur äußerst schonend gereinigt werden.
  • Die pigmentierte Haut wird am besten mit Vitamin-E-haltigen Cremes gepflegt, die mehrmals täglich aufgetragen werden.
  • Nach einer Lippenbehandlung darf prinzipiell sofort wieder geraucht, gegessen oder getrunken werden. Auf eines dieser Dinge in den ersten zwei Stunde zu verzichten ist jedoch sicher nicht schlecht.
  • Hautirritationen können während und nach der Behandlung auftreten, verschwinden aber in der Regel von selbst. Bei der Pigmentierung der Oberlider sind Schwellungen möglich, die aber auch meist von selbst verschwinden.
  • Spätere Farbveränderung sind bei Brauntönen möglich. Diese können verblassen und dabei in Rottöne übergehen. Hier kann man entweder abwarten, bis die Farben verschwinden oder nachpigmentieren.

Jedes seriöse Institut wird seine Kundin oder seinen Kunden jedoch über die notwendigen Verhaltensweisen nach der Pigmentierung aufklären und auf mögliche Einschränkungen in den ersten Tagen hinweisen.

1 Kommentar zu Permanent Make-up, immer schön und perfekt geschminkt

  1. Bei dem Permanent Make Up sollte man immer vorsichtig sein. Meiner Meinung nach sollte man sich einen Eyelinerstrich erst im fortgeschrittenen Alter pigementieren lassen. Die Augenbrauenpigmentierung kann ja bekanntlich auch schiefgehen. (siehe Daniela Katzenberger)

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