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Lidstraffung – mit Laser gegen Tränensäcke

Viele Menschen leiden unter sogenannten Tränensäcken, dabei haben diese mit Tränen nichts zu tun und sie entstehen auch nicht, weil ein Mensch das Weinen unterdrückt. Die Ausbuchtungen unter den Augen sind Fettansammlungen, die mit zunehmendem Alter, durch Hauterschlaffung oder erblich bedingt sind und deshalb nach unten hängen. Da sie den optischen Eindruck des Gesichts stark prägen, geben sie den Menschen, die von ausgeprägten Tränensäcken betroffen sind, oftmals ein müdes und verlebtes Aussehen. Strahlende, glänzende Augen machen ein attraktives und junges Gesicht aus. Deshalb lassen sich immer mehr Menschen die Tränensäcke entfernen, d.h.eine  sogenannten Blepharoplastik vornehmen.

Eine recht neue Methode der operativen Beseitigung von Tränensäcken ist die mittels eines Lasers, dem sogenannten Skin Resurfacing. Der Einsatz dieses Verfahrens hängt jedoch von der Ausgangssituation ab, bei besonders ausgeprägten Fällen muß weiterhin zum Skalpell gegriffen werden, um das überschüssige Gewebe des Unterlids zu entfernen. Ist die Ursache der Tränensäcke nur auf das Fettgewebe der Augenhöhle zurück zu führen, dann kann die Lidstraffung von der Innenseite des Unterlids her durchgeführt werden. Hierbei setzt der Arzt einen Laser ein, dessen gebündelte Lichtstrahlen die überschüssige Haut verdampft. Der Vorteil dieses Verfahrens ist, dass keine Narben entstehen, da es keine offene Wunde gibt, die geschlossen werden muss. Der Effekt der Hautstraffung entsteht, da die Behandlung mit dem Laser auf der Anregung der Kollagenbildung der behandelten Hautareale beruht, ähnlich wie beim Skin Resufarcing der Gesichtshaut. Um die Augen während der Behandlung vor dem Laser zu schützen, müssen während des Eingriffs spezielle Augenschalen getragen werden.

Sind die Tränensäcke durch einen größeren Hautüberschuss am Unterlid verursacht, dann muss nach der Laserbehandlung die überschüssige Haut mit dem Skalpell abtragen werden. Der Operateur  entfernt dann das überschüssige Gewebe und strafft wenn nötig die entsprechenden Muskeln. Die dadurch entstandene Wunde muß mit einer feinen Naht verschlossen werden, die jedoch kaum sichtbar ist. Die Lidkorrektur kann ambulant in Vollnarkose oder unter örtlicher Betäubung durchgeführt werden. Es wird jedoch eine Klinikübernachtung nach erfolgter Operation empfohlen.

Es sollte beachtet werden, dass man nach einer unterzogenen Blepharoplastik etwa sieben bis zehn Tage nicht gesellschaftsfähig ist. Im Normalfall kann man jedoch mit Hilfe einer Sonnenbrille recht bald wieder unter Menschen gehen. Nach dem Ziehen der Fäden und dauert es noch ca. drei Monate, bis alles verheilt ist. Bis dahin muss die Haut um das Auge vor Sonneneinstrahlung geschützt werden. Außerdem sollten körperliche Anstrengungen wie Sport  in den ersten drei Wochen vermieden werden.

Obwohl bei Eingriffen am Unterlid im allgemeinen unkompliziert und wenig riskant sind, wenn sie von einem erfahrener Chirurg durchführt werden, kommt es häufiger zu Komplikationen als bei der Beseitigung von Schlupflidern. Die Schwierigkeit liegt in der genau richtigen Menge an Gewebe, die der Chrirug entfernen muss. Wird zuviel Haut enfternt, dann kann ein Triefauge entstehen, das sich nicht mehr von alleine zurückbildet. Im schlimmsten Fall muss von einer anderen Körperstelle Haut zurück transplantiert werden. Eine solche Nachoperation ist schwierig und kann nur von ausgewiesenen Spezialisten ausgeführt werden. Wird bei der Laserbehandlung zu stark gelasert, kann es zu Verbrennungen und damit verbunden Narbenbildung kommen. Entzündungen und Nachblutungen sind sehr selten und können durch engmaschige Nachsorge verhindert werden.

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