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Fältchen und Narben mit Dermabrasion wegradieren

Die Dermabrasion gehört zu den erprobtesten Verfahren, um Hautmängel wie Fältchen, Pigmentstörungen oder Narben zu entfernen. Sie werden regelrecht wegradiert. Die Dermabrasion zählt zu den ältesten ästhetischen Verfahren und wird von plastischen Chirurgen und Dermatologen seit vielen Jahren zur Hautverschönerung eingesetzt. Die moderne Lasertechnik hat dieser Methode zwar harte Konkurrenz gemacht, aber es gibt immer noch Fälle, bei denen die Dermabrasion die besten Ergebnisse erreicht, weshalb diese Methode auch heute noch regelmäßig angewandt wird. Bei der Korrektur kleinerer Bereiche ist sie sehr geeignet, aber es ist auch möglich, größere Areale wie etwa das gesamte Gesicht auf dieser Weise zu behandeln. Neben kleineren Indikationen wie die Behandlung von Oberlippenfältchen wird die Dermabrasion vor allem bei Pigmentstörungen, der Entfernung von Unfall- und Aknenarben sowie unlieb gewordener Tätowierungen eingesetzt.

Das Prinzip der Dermabrasion beruht auf dem Prinzip der Wundheilung und ist somit keine ganz unblutige Angelegenheit. Bei diesem Verfahren wird die Haut ganz gezielt verletzt, in dem die oberen und mittleren Hautschichten abgeschliffen werden und so eine flächige Wunde entsteht. Durch diese Verletzung wird die Haut gezwungen, sehr schnell neue Zellen zu produzieren, um den Gewebedefekt auszugleichen. Deshalb gilt die Dermabrasion auch als effiziente Anti-Aging Methode, da neues Kollagen gebildet wird und die Haut danach verjüngt und praller wirkt.  Heute wird die Haut mittels eines hochtourig arbeitenden Handgeräts abgeschliffen, das mit 60.000 Rotationen pro Minute die Haut bearbeitet. In den Anfängen der Dermabrasion wurde die Haut mit speziellem Sandpapier regelrecht abgeschmirgelt. Heutige moderne Geräte schleifen dagegen mit mit Diamantpartikeln bedeckte  Metallrädchen oder ultrafein rotierenden Metallbürsten. Die Behandlung mit diesen Geräten erfordert eine geschulte Hand und große Sorgfalt, da diese Apparate sehr schnell tief in die Haut eindringen und so gravierendere Verletzungen hervorrufen können.

Bevor eine Dermabrasionsbehandlung vorgenommen werden kann, bedarf es einer guten Vorbereitung. Damit die oberen Hautschichten gelockert werden, empfehlen die meisten Ärzte die Haut vor dem Eingriff vier Wochen lang mit einer Vitamin A – haltigen Creme zu behandeln. Da die verletzte Haut nach der Behandlung völlig schutzlos ist, besteht die Gefahr, dass sich Keime ansiedeln können, was zu Infektionen führen kann. Daher ist es ratsam, prophylaktisch Tabletten gegen eine mögliche Herpes-Infektion einzunehmen. Desweiteren sollte bedacht werden, dass die eigentliche Behandlung nicht schmerzlos ist und eine Betäubung nötig ist. Kleinere Bereiche können örtlich betäubt werden, bei größeren Flächen werden auch Beruhigungsmittel eingesetzt. Dies soll Ängste und Verspannungen lösen und den Patienten in einen angenehmen Dämmerzustand versetzen. Ein Assistent spannt den zu behandelnden Bereich, während der Arzt die Stelle mit dem Schleifgerät bearbeitet. Besondere Sorgfalt gilt den Übergängen zwischen den abgefrästen und den unbehandelten Hautpartien, da sonst später kosmetisch unschöne Dellen auftreten können.

Die Haut braucht nach solch einer Behandlung Zeit, um sich zu erholen. Der behandelte Bereich wird mit einer antibiotischen Salbe und einer Wundfolie abgedeckt, damit er sich nicht entzündet. In den nächsten Tagen kommt es zur Schorfbildung. Der Schorf sollte immer schön weich gehalten und mit einer speziellen Salbe eingecremt werden. Nach etwa einer Woche löst sich der Wundschorf und die neue, glatte Haut zeigt sich empfindlich und leicht gerötet. Intensive Sonnenstrahlung sollte für die nächsten Monate vermieden werden. Wenn es sich nicht vermeiden läßt, muss die behandelte Hautstelle unbedingt mit Lichtschutzsalbe geschützt werden.

Die Dermabrasion zählt auf keinen Fall zu den sanften ästhetischen Behandlungsmethoden, der Erfolg belohnt aber für die Mühen. Unebenheiten und Fältchen sind nach der Behandlung verschwunden und die Haut ist feinporig und gestrafft.

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