News

schöne Brüste

BrüsteEin schönes Dekoltee und schöne, wohlgeformte Brüste sind trotz magerer, androgyner Models, die uns Modedesigner und Medien als Schönheitsideal des neuen Jahrtausends verkaufen wollen, immernoch eines der wichtigsten weiblichen Merkmale. Daher ist eine der häufigsten schönheitsoparativen Eingriffe die Brustsraffung und die Brustvergrößerung...

Für eine Brustvergrößerung gibt es ästhetische oder sogar medizinisch indizierte Gründe. Medizinische Gründe können zum Beispiel vorliegen, wenn eine entstellende Fehlbildung der Brust vorliegt oder wenn eine „zu klein geratene“ Brust schwere seelische Störungen bei der betreffenden Patientin auslöst. In solchen Fällen werden diese Eingriffe möglicherweise von der Krankenkasse übernommen. Hier lohnt sich die Rückfrage bei der entsprechenden Krankenkasse.

Auch Brustrekonstruktionen nach Brustkrebserkrankungen und daraus resultierender Brustamputation werden für gewöhnlich von der Krankenkasse gezahlt.

Unabhängig von der Indikation (Rechtfertigungsgrund für eine medizinische Maßnahme) gibt es verschiedene Materialien und Methoden, die an dieser Stelle kurz aufgeführt werden sollen.

Brustimplantate sind entweder mit Kochsalzlösung oder mit Silikon gefüllt. Ein Implantat, welches Kochsalzlösung enthält, kann während der Operation nach Einbringen des Implantates noch aufgefüllt werden. Auf diese Weise kann das Volumen des Implantates individuell reguliert und anatomischen Gegebenheiten angepasst werden. Gleichzeitig ist für das Einbringen des Implantates ein kleinerer Hautschnitt nötig. Kochsalzlösung bietet zusätzlich den Vorteil, dass sie vom Körper relativ problemlos resorbiert wird, sollte das Implantat undicht werden.

Silikonkissen sollen ein natürlicheres Tastgefühl und eine schönere Form bieten. Moderne Kissen enthalten vernetztes Silikon, welches bei einem Riss der Implantathülle das Auslaufrisiko in den Körper minimiert. Weitere mögliche Füllungen sind Öl oder Hydrogel.

Bevor man sich für das eine oder das andere Material entscheidet, ist es überaus wichtig, ein ausführliches Gespräch mit dem behandelnden Arzt zu führen.

Die äußere Hülle des Implantates besteht in den meisten Fällen aus Silikon. Polyurethan wird nur noch sehr selten verwendet. Man unterscheidet zwischen glatten und texturierten Hüllen. Letztere verwachsen mit der Umgebung und minimieren das Risiko für das Auftreten einer Kapselfibrose sowie die Gefahr der Drehung des Implantates.

Die Brustvergrößerung kann entweder als stationärer oder ambulanter Eingriff erfolgen. Ein stationärer Aufenthalt sollte bevorzugt werden, auf diese Weise kann die die Patientin postoperativ besser betreut und überwacht werden. Sollte es zu Komplikationen kommen, kann die Patientin gleich in der Klinik versorgt werden. In den meisten Fällen wird eine Brustvergrößerung unter Vollnarkose durchgeführt. Wegen des grundsätzlichen Risikos bei Vollnarkosen sollte die Erhebung der Krankengeschichte (Anamnese) sorgfältig durchgeführt werden.

Verschiedene Techniken sind zur Einsetzung des Implantates möglich. Grundsätzlich wird der Chirurg einen Hautschnitt durchführen, der im Bereich der natürlichen Hautfalte unter der Brust, in der Achselhöhle oder im Bereich der Mamille liegt.

Nachdem der Hautschnitt erfolgt ist, wird durch Anheben des Brustgewebes und Schaffung eines Hohlraumes eine sogenannte Implantattasche gebildet. In diese Implantattasche kann das Implantat dann eingeführt werden.

Es gibt zwei Möglichkeiten, das Brustimplantat zu platzieren: Submuskulär oder subglandulär. Bei der submuskulären Technik wird das Implantat teilweise unter den Brustmuskel geschoben, während bei der subglandulären Technik das Implantat zwischen Brustmuskel und Brustdrüsengewebe gelegt wird. Welche Technik zum Einsatz kommt, hängt unter anderem von der Größe des Implantates und den anatomischen Gegebenheiten der Patientin, aber auch von deren persönlicher Vorstellung ab.

Auch wenn eine Brustvergrößerung für den erfahrenen plastischen Chirurgen ein nicht seltener Eingriff ist, kann es wie bei jeder Operation zu Komplikationen kommen.

Die Krankengeschichte der Patientin muss im Vorfeld der Operation genau geklärt werden. Liegen Allergien vor oder müssen regelmäßig bestimmte Medikamente genommen werden? Wurden in der Vergangenheit Wundheilungsstörungen beobachtet? Auch scheinbar unwichtige Einzelheiten können den Operationsverlauf und die Zeit nach der Operation beeinflussen und sollten dem Arzt unbedingt mitgeteilt werden.

Sind massive Gewichtsabnahme oder Schwangerschaften geplant? Solche ungewöhnliche körperliche Belastungen können die Brustform verändern und so dass Ergebnis der Brustoperation beeinträchtigen.

Weitere mögliche Komplikationen können Wundheilungsstörungen, Mißempfindungen im Bereich der Brustwarze oder eine sogenannte Kapselfibrose sein.

Der verantwortungsvolle Arzt wird seine Patientin über diese Risiken aufklären und entsprechend beraten.

1 Kommentar zu schöne Brüste

  1. Philipp Rauscher // 14. April 2008 um 22:24 //

    Der letzte Schrei scheint jetzt Brustvergrößerung mit körpereigenen Stammzellen zu sein. Wird z. B. in Wien angeboten.

4 Trackbacks & Pingbacks

  1. SCHÖNHEITSKORREKTUREN.eu » Blog Archive » Schönheitsoperationen im Ausland - preiswert auf Kosten der Gesundheit?
  2. SCHÖNHEITSKORREKTUREN.eu » Blog Archive » Mehr Oberweite ohne OP mit Hilfe von Macrolane?
  3. Karriere: Für den Job unters Messer? | Jobblog.de
  4. Schonende Brustvergrößerung durch Macrolane | SCHÖNHEITSKORREKTUREN.eu

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*