News

Faltenunterspritzung – Sorgen ohne Sorgenfalten

Der Einsatz von permanenten Fillern ist nicht nur eine Möglichkeit, dauerhaft Falten zu unterspritzen. Er kann auch zu unangenehmen Nebenwirkungen führen wie die Bildung von Knötchen, Entzündungen und in besonders gravierenden Fällen zu Gewebewucherungen. Mit schonendneren Verfahren kann das Risiko gemindert werden

Achten sie bei der Faltenuntespritzung auf das richtige Filler Material

Achten sie bei der Faltenuntespritzung auf das richtige Filler Material

Das Ziel der Faltenuntespritzung ist die Entfernung von Hautfältchen und Konturunebenheiten durch Unterfütterung bzw. sozusagen „Auspolsterung“ der Haut. So lassen sich natürliche Konturen wiederherstellen und ein jugendlicheres Aussehen erreichen.

Für Unterspritzung finden eine Reihe unterschiedlicher Substanzen Anwendung, die unterschiedliche Vor- und Nachteile haben. Der Einsatz von permanenten Fillern ist nicht nur eine Möglichkeit, dauerhaft Falten zu unterspritzen. Er kann auch zu unangenehmen Nebenwirkungen führen wie die Bildung von Knötchen, Entzündungen und in besonders gravierenden Fällen zu Gewebewucherungen. Filler sind Füllmaterialien, die mittels Injektion unter die Haut die Falten auffüllen und damit glätten. Sie sind also nicht mit einer Botoxbehandlung zu verwechseln, bei der die Hautglättung mittels im Hautentspannung durch Muskelerschlaffung erzielt wird. Neuere Untersuchungen Britischer Ärzte bewiesen, dass permanente Filler aus Acrylpartikeln, die Falten nicht nur dauerhaft glätten sondern bei manchen Patienten zu teilweise schweren Komplikationen führen können. Etwa fünf Prozent der Patienten zeigen zum Teil ernsthafte Reaktionen auf den Fremdstoff.

Welche Substanzen zur Faltenunterspritzung gibt es?
•    biologische Verträglichkeit
•    nicht entzündungsauslösend/infektiös (z.B. BSE-Problematik)
•    geringe bis keine Nebenwirkungen/keine Knötchenbildung
•    im Effekt lang anhalten, aber abbaubar
•    natürliches Aussehen schaffen
•    in kurzer Zeit applizierbar, geringe Ausfallzeiten

Die Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie in Österreich weist auf ihrer Webseite darauf hin, dass es auf dem Markt eine Vielzahl an Produkten Filler Produkte gibt, welche teils sehr sicher, teils aber auch mit schweren Nebenwirkungen behaftet seien. Daher wird von den Experten der Fachgesellschaft für Ästhetische nur resorbierbare, also vom Körper selbst abbaubare Filler wie die sehr gut verträgliche Hyaluronsäure empfohlen. Hyaluronsäure ist ein in allen Lebewesen identisch aufgebautes Polysaccharid, das auch natürlicher Bestandteil der menschlichen Haut ist. Daher ist können allergische Abstoßungsreaktionen des Körpers im Vorfeld ausgeschlossen werden. Die Wirkung der körperähnlichen Hyoloronsäure hält sechs bis zwölf Monate an, bis sie sich aus dem Körper abgebaut hat. Danach sollte die Unterspritzung der Falten wiederholt werden.  Bei richtiger Anwendung sind Produkte auf Hyoloronbasis sehr sicher. Sollte es dennoch zu einer Unverträglichkeit kommen, klingt diese mit der Zeit ab, da sich das Material im Laufe der Zeit selbst abbaut.

 

Bei einem „permanent filler“ hingegen sind ungewünschte Nebenwirkungen weit schwieriger zu behandeln. Im Extremfall kann es sogar soweit gehen, dass das Füllmaterial operativ entfernt werden muss. Ein Eingriff, bei dem Narben die Folge sind.

Es sei darauf hingewiesen, dass für Medizinprodukte wie Faltenfiller keine systematischen Studien zu Wirkung und Nebenwirkungen zur Zertifizierung notwendig sind, lediglich eine simple Anmeldung bei einer Registrierungsstelle. Auch das zeigt, wie sensibel ein Patient dem Thema permanent filler gegenüber stehen sollte.

Allgemein gilt, eine Hautunterspritzung ist ein medizinischer Eingriff, der nur von einem Arzt nach erfolgter Aufklärung durchgeführt werden darf. Sie darf daher von rechts wegen nicht von einer Kosmetikerin, einem Friseur oder in einem Tattoo-Studio durchgeführt werden.

Außerdem ist ein umfassendes Beratungsgespräch  mit dem behandelndem  Arzt wie für jede andere plastische Behandlung auch Grundvoraussetzung, bevor die Entscheidung eines Eingriffs unabdingbar.

 

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*